Endodontie / Wurzelbehandlung

Jeder Zahn besitzt ein individuelles Kanalsystem, über das der Zahn mit dem Nerven- und Blutsystem des Körpers in Verbindung steht. Bei einer Erkrankung bzw. Entzündung dieses komplexen Gebietes ist in der Regel eine Wurzelkanalbehandlung die einzige Möglichkeit, den Zahn zu erhalten.

Wichtig für eine erfolgreiche Wurzelkanalbehandlung ist die Säuberung des Kanalsystems und eine optimale Formgebung für die spätere Wurzelfüllung. Hierfür wird mit speziellen hochelastischen Instrumenten der Kanal gereinigt und gespült. Eine elektronische Längenmessung der Wurzellänge macht zusätzliche Röntgenaufnahmen in der Regel überflüssig. Zur Sicherstellung der Sterilität wird in der Regel ein Medikament in das Kanalsystem eingelagert. In der Folgesitzung wird es entweder noch einmal gewechselt oder durch eine Wurzelfüllung ersetzt. Ein Zahn mit einer erkrankten Wurzel kann durch eine Wurzelbehandlung (endodontische Behandlung) erhalten werden.

Wann wird eine Wurzelbehandlung notwendig?

Die Notwendigkeit besteht, wenn eine Entzündung am Zahnmark (bestehend aus Blutgefäßen und Nerven) vorhanden ist und diese nicht mehr ausheilen kann. Eine Entzündung entsteht, wenn Bakterien, z. B. durch Karies oder einen abgebrochenen Zahn, das Zahnmark infizieren.

Der Ablauf einer Wurzelbehandlung besteht aus drei Schritten mit folgenden Therapieinhalten:

1. WurzelkanalAufbereitung (1. Sitzung)

  • Schaffung eines sterilen Arbeitsfeldes durch Anwendung eines Kofferdams.
  • Einsatz eines OP-Mikroskops zur Verbesserung des Behandlungsergebnisses auch bei komplizierten Wurzelsituationen.
  • Anwendung von sterilen, rotierenden Kanalaufbereitungsinstrumenten (bestehend aus einer hochfesten und doch elastischen Nickel-Titan Legierung). Mit Hilfe eines computergesteuerten Schrittmotors wird das Drehmoment gemessen und angepasst.
  • Reinigung des Wurzelkanals mit Ultraschall. Zusätzlich wird mit desinfizierenden Spüllösungen lebendes und abgestorbenes Gewebe beseitigt.
  • Zum Schutz vor einer Unter- oder Überfüllung der Wurzelkanäle führen wir eine elektronische Längenmessung durch. Diese Methode erspart die bisherigen Messaufnahmen mit dem Röntgengerät.
  • Mit einer Laserbehandlung wird die notwendige Trockenheit und Keimfreiheit des Wurzelkanals sichergestellt.
  • Einbringen einer medikamentösen Einlage zur Sicherstellung des erreichten Behandlungsergebnisses.

2. Medikamentöse Einlage (2. ggf. 3. Sitzung)

  • Schaffung eines sterilen Arbeitsfeldes durch Anwendung eines Kofferdams.
  • Einsatz eines OP-Mikroskops.
  • Anwendung von sterilen, rotierenden Kanalaufbereitungsinstrumenten (bestehend aus einer hochfesten und doch elastischen Nickel-Titan Legierung). Mit Hilfe eines computergesteuerten Schrittmotors wird das Drehmoment gemessen und angepasst.
  • Reinigung des Wurzelkanals mit Ultraschall. Zusätzlich wird mit desinfizierenden Spüllösungen lebendes und abgestorbenes Gewebe beseitigt.
  • Wechsel der medikamentösen Einlagen zur Sicherstellung des erreichten Behandlungsergebnisses.

3. Wurzelfüllung (letzte Sitzung)

  • Schaffung eines sterilen Arbeitsfeldes durch Anwendung eines Kofferdams.
  • Einsatz eines OP-Mikroskops.
  • Anwendung von sterilen, rotierenden Kanalaufbereitungsinstrumenten (bestehend aus einer hochfesten und doch elastischen Nickel-Titan Legierung). Mit Hilfe eines computergesteuerten Schrittmotors wird das Drehmoment gemessen und angepasst.
  • Reinigung des Wurzelkanals mit Ultraschall. Zusätzlich wird mit desinfizierenden Spüllösungen lebendes und abgestorbenes Gewebe beseitigt.
  • Zum Schutz vor einer Unter- oder Überfüllung der Wurzelkanäle führen wir eine elektronische Längenmessung durch. Diese Methode erspart die bisherigen Messaufnahmen mit dem Röntgengerät.
  • Mit einer Laserbehandlung wird die notwendige Trockenheit und Keimfreiheit des Wurzelkanals sichergestellt.
  • Einbringung einer thermoplastischen Wurzelfüllung zur sicheren Abdichtung auch bei problematischen Wurzelkanalverläufen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Wurzelbeh